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Von Eric Muely
(mpgtext/em) Mit GPS-Gerätchen für Knipser ist das so eine Sache: Unser mpgtext-Chef hat den ATP-Photofinder ebenso gerechtfertigt in der Luft zerrissen wie den Verdacht, dass mehr oder minder kleine Zubehör-Klitschen schnell noch mit überteuerten Teilen einen Reibach machen wollen, bevor GPS zum eingebauten Standard zukünftiger Kameras gehört. Preise von 250 Euro (und mehr) sind derzeit die Regel. Dass es auch billiger geht, zeigt US-Distributor Macsense. Ich habe mir deren Geometr GNC-30 von einem europäischen Händler bestellt - und werde das Teil behalten. Es ist nämlich nicht nur vergleichsweise billig, sondern auch richtig gut.
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Gerade mal 120 Euro hat mich das Teil inklusive blitzschnellem Versand (1 Tag aus Spanien!) gekostet - bei digitaltoyshop.com. Meine Version ist D200-kompatibel, für die D300 und modernere Nikons gibt's den GNC-35, der geringfügig teurer ist - aber bis auf die andere Kompabilitätsliste funtional identisch.
Der 4 x 4 Zentimeter kleine GPS-Empfänger kommt in einer schlichten Pappschachtel mit einem Bedienungs-Hinweisblatt. Das ist völlig überflüssig, weil das Ding einfach zu bedienen ist. Einstecken, einschalten, los geht's. Die mitgelieferte Software zum Googlemap-Tagging ist meines Erachtens Schrott - da gibt's aber genügend bestens funktionierende Freeware. Der GNC-30 verbraucht nicht nur (subjektiv) weniger Strom als das diGPS basic - er lässt sich auch mit einem wasserdicht versiegelten Taster am Stecker abschalten.

Von wegen wasserdicht und wetterfest: Das Gerätchen hält, was die Werbung verspricht: Ich bin während meines Urlaubs in Westfrankreich mehr als einmal damit "unter die Dusche" gekommen: D200 und GNC-30 haben das Wasser von oben gut verkraftet.
Der GNC-30 ist dank eingebautem Akku blitzschnell auf Empfang, auch wenn er vor dem Betrieb eine längere Zeit ausgeschaltet (oder gar völlig ohne Saft seitens der Kamera) war: Weniger als eine Sekunde dauert es, bis das "GPS"-Icon im oberen Display der D200 (oder Fuji S5 Pro) nicht mehr blinkt, sondern dauernd angezeigt wird: Das signalisiert, dass ein stabiles GPS-Signal empfangen (und in die EXIF-Daten geschrieben) wird.
Der Geometr-Receiver funktioniert seit ein paar tausend Bildern bei mir problemlos. Die Klettband-artige Befestigung erlaubt wahlweise die Befestigung auf dem Blitzschuh (Gegenstück wird mitgeliefert) oder - von mir bevorzugt - am Kameragurt: Das Teil hält sicher am gewünschten Platz und lässt sich dennoch leicht abnehmen.
Kein Licht ohne Schatten: Die Zugentlastung des Kabels am Stecker ist nicht so stabil wie der Rest des Kabels und produzierte bei mir nach einiger Zeit einen Wackelkontakt. Ich habe nachgelötet und einen zusätzlichen Zug- und Knickschutz angebracht. Anderen empfehle ich, vor dem "Härteeinsatz", das Kabel mit zusätzlicher Versteifung an der gekennzeichneten Stelle abzusichern.

Noch einen kurzen Satz zu den Empfangsqualitäten des GNC-30: Die sind sehr, sehr gut! Da das Gerät wie alle anderen Nikon-GPS-Receiver auf dem Sirf-III-Chip basiert, aber unter üblen Bedingungen wesentlich besser als beispielsweise das diGPS empfängt (von der Photofinder-Gurke ganz zu schweigen), vermute ich, dass die Antenne weit besser als die der Konkurrenz ist.
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Fortsetzung 4. "1.8.4. Bild-Vore...
Die Meinung seitens der Einstellungen...
Danke für die feine Zusammenstellung ...
Guter Tipp. Danke!
Featurepics.com ist tatsächlich ein e...